Über uns

Wir sind ein lustiger Haufen von Motorradfahrern, waschechte Schwarzwälder und richtige “ Feschtsäu”, die auch mal für ein gutes Fest einige Kilometer zurücklegen. Eine gute Party kann ein riesen Event-, aber auch klein und gemütlich sein. Hauptsache man lernt neue, nette Leute kennen und hat “Fun“. –Wenn´s passt no passt´s halt.- Wir wohnen alle rund um, oder in Kälberbronn. Mit uns mitfahren oder feiern kann jeder. Er muss halt zu uns passen, und ein passendes Gefährt haben.

 

Text von Christiane Vogt

 

30 jähriges Jubiläum am 20.05.2016

Vier Tage lang feierten die Motorradfreunde Kälberbronn mit Gästen aus ganz Deutschland und darüber hinaus ihr 30-jähriges Bestehen. Neben Lagerfeuerromantik gab es auch Live-Musik und eine gemeinsame Ausfahrt.

Pfalzgrafenweiler-Kälberbronn. Zahlreiche befreundete Clubs reisten aus der Umgebung ebenso an wie aus weiter Entfernung. Ob Oberiflingen, Hallwangen, Musbach oder Loßburg – auch Motorradclubs aus Hardt, Ettenheimweiler, aus Mönchweiler, Bühl, Hermsdorf sowie aus Pappenburg/Emden, aus dem Allgäu und vom Elsass kamen trotz kühlen Temperaturen auf die Festwiese nach Kälberbronn und schlugen dort größtenteils ihre Zelte auf.

Ein Teil war wegen des schlechten Wetters mit dem Auto angereist oder hatte sich vor Ort ein Zimmer gebucht. Für alle anderen stand selbst eine warme Dusche bereit. Die weiteste Anreise hatten die Biker aus Italien und von der Insel Rügen. Mit 50 angereisten Personen aus ganz Europa war der „Hofstaat Claudia die I. von Kurzfuß“ der mitgliedsstärkste Club bei der Geburtstagsfeier in Kälberbronn.

Der Verein, der es auf die meisten Kilometer brachte, wurde ebenso mit einem Pokal geehrt wie das am weitesten angereiste Mitglied eines Motorradclubs.

Überschattet wurde das Fest vom Unfalltod von Lars Vogt – einem der 34 Mitglieder der Motorradfreunde Kälberbronn – ­nur wenige Tage zuvor. Das Fest absagen oder es im Gedenken an den Verstorbenen durchziehen? Diese Frage hatten sich die Clubmitglieder natürlich gestellt. Für Christiane Vogt, die Frau des Unfallopfers, war jedoch klar: „Lars hätte nicht gewollt, dass wir das Fest absagen.“ Und so wurde die Geburtstagsfeier gleichzeitig auch zu einer Gedenkfeier für ihn.

„Alter Schwede“ weithin zu sehen

Auf der Festwiese am Ortseingang Kälberbronns von Pfalzgrafenweiler her war ein Festzelt samt Bar aufgebaut. Ringsum standen kleine Übernachtungszelte. Auf das Gelände laden die Motorradfreunde Kälberbronn alle zwei Jahre zu einem großen Wiedersehensfest ein. Wärmen konnten sich alle nicht nur an einem Lagerfeuer, sondern auch an verschiedenen Schwedenfeuern. Das größte, „der alte Schwede“, war weithin zu sehen. Für die Bewirtung der Gäste sorgten Mitglieder der Motorradfreunde Kälberbronn.

Viel genutzt wurde die auf einem Anhänger montierte „Wheely-Maschine“. Mit ihr konnten die Biker auf sichere Weise austesten, wie lange sie es schaffen, ein Motorrad auf nur einem Rad am Fahren zu halten.

Für die Unterhaltung der Gäste hatten die Kälberbronner gleich drei Coverbands engagiert. Am ersten Abend sorgte „Prime Age“ aus dem Raum Nagold im Zelt für Stimmung. Tags darauf kannte die Begeisterung bei dem Auftritt von „Roughhouse“ keine Grenzen.

Tour nach Wildbad und ins Murgtal

Die Band aus Frankfurt begeisterte nicht nur mit ihren rockigen Songs, sondern sorgte mit einer fulminanten Feuershow für einen der Höhepunkte bei der Geburtstagsfeier. Am dritten Tag wurde zu einer geführten Motorradtour eingeladen. Von Kälberbronn ging es dabei zunächst nach Altensteig und von dort weiter nach Simmersfeld, Wildbad, Dobel und Loffenau und schließlich über das Murgtal wieder nach Kälberbronn zurück.

Auf der Festwiese konnten sich alle am Nachmittag bei verschiedenen Bikerspielen die Zeit vertreiben. Am Abend sorgte die Band Recharched noch einmal für Stimmung im Zelt.

Text von Schwarzwälder Bote